vegane Eiscreme zuckerfrei

„Das beste Eis der Welt!“ – laut meiner Mutti

Das beste Eis der Welt

„Das ist der Wahnsinn! Ein absoluter Traum! Das beste Eis, was ich jemals gegessen habe – das beste Eis der Welt!“

Die Lobeshymne meiner Mutti während der Verkostung nahm gar kein Ende. Sie ist nach wie vor hin und weg von ihrer gerade verzehrten Eisportion.
Doch ei(n)s nach dem anderen 😂. Starten wir ganz chronologisch: alles begann damit, dass ich auf der diesjährigen Biofach in Nürnberg das für mich cremigste und delikateste Speiseeis EVER verkosten durfte. Und nein! Ich spreche NICHT nur vom besten veganen Eis, sondern vom leckersten prinzipiell! Seit dem damaligen Zeitpunkt habe ich mir fest vorgenommen diesen großartigen „Traum in Eis“ Zuhause zu rekonstruieren. Aus dieser Intension heraus entstand „das beste Eis der Welt“:

Zutaten für ca. 3 Portionen

  • 100 g Cashews (alternativ: ggf. Kokosraspeln)
  • ca. 150-200 ml Wasser
  • 15 Datteln
  • optional: 1-2 EL Lecithin

Zubereitung

  • Cashews im Blender zu Mehl verarbeiten, Datteln klein schneiden und einweichen
  • Cashewmehl mit Wasser und im Hochleistungsmixer unter anteiliger Zugabe der Datteln auf höchster Stufe zu homogener Creme pürieren, ggf. Lecithin zufügen und erneut kurz mixen
  • Masse in Eismaschine füllen und ca. 40 min. gefrieren lassen

Variationen

  • Vanilleeis: 1 TL gemahlene Vanille
  • Schokoeis: 2 EL Kakaopulver oder Carob (als kleines Goodie: Kakaonibs oder Schokostückchen) und 50-100 ml Wasser zusätzlich
  • Fruchteis: 150-200 g (Beeren)-Früchte und 100-150 ml Wasser zusätzlich

Et voilà! So schnell und einfach habt ihr aus nur 3 Ingredienzien das cremigste und laut meiner Mutti „beste Eis der Welt“ zubereitet. Das Rezept dient dabei lediglich als Standardvariante. Ich habe auf dieser Dattel-Cashew-Basis u.a. ein veganes und zuckerfreies Vanille-, Schoko-, Himbeer- sowie ein Mango-Zitroneneis zubereitet. Ihr seht schon – auf Grundlage dessen könnt ihr sämtliche Sorten ganz nach euren Präferenzen anfertigen.

Zubereitung auch ohne Eismaschine

Vermutlich gehört ihr nicht alle zu den glücklichen Besitzern einer Eismaschine, aber ihr könnt die Masse alternativ auch in eine Tiefkühlbox abfüllen und während des Gefriervorgangs alle 20-30 Minuten durchrühren, um die Cremigkeit aufrecht zu erhalten. Es erscheint vielleicht ein wenig aufwändiger und die Konsistenz wird wahrscheinlich nicht ganz so geschmeidig, aber ich garantiere euch: es lohnt sich!

Veganes Cremespeiseeis auf Dattel-Cashew-Basis

Die populären „Nicecreams“ sind ja mittlerweile aus der veganen Szene nicht mehr wegzudenken und haben auch längst den Mainstream erreicht. Allerdings kann sich nicht jeder mit dem Bananengeschmack anfreunden. Doch hier steht euch ab sofort noch eine weitere zuckerfreie und vor allem vegane Cremespeiseeis-Alternative zur Verfügung.

Basisrezept mit unbegrenzten Möglichkeiten

Variiert dieses Rezept nach eurem persönlichen Gusto. Ergänzt es mit diversen Superfoods/ Gewürzen wie Zimt und Ingwer oder fügt noch leckere saisonale und regionale (Beeren)-Früchte hinzu. Sehr delikat stelle ich mir z.B. auch eine Version mit Kokosraspeln bzw. Kokosmilch anstelle der Cashewcreme vor. Unendliche Adaptionsmöglichkeiten stehen euch mit der obigen Basisversion zur Verfügung.
Zugegeben – das Eis kommt schon relativ mächtig daher, doch im Gegensatz zu den konventionellen Produkten steckt es dennoch voller hochwertiger Inhaltsstoffe.

Gesunde Inhaltsstoffe

So enthalten Cashews sehr viel Magnesium, Eisen und Kalium. Ihr Proteingehalt beträgt beachtliche 20%. Datteln – auch als „Brot der Wüste“ bezeichnet – beinhalten v.a. die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Calcium, verdauungsfördernde Ballaststoffe sowie B-Vitamine.
Die Zugabe von Lecithin ist völlig optional. Aufgrund seiner amphiphilen Struktur fungiert es als Emulagtor – verbindet also das Wasser mit der Fettkomponente. Auf diese Weise erzielt ihr eine noch sämigere Konsistenz. Aber auch ohne diese Zutat wird das Eis wunderbar cremig und geschmeidig.

Fazit: cremig, delikat, vegan – eine „gesunde Sünde“, die wir uns ruhig ab und zu gönnen dürfen solange der Sommer noch Einzug hält.

Falls ihr das Rezept einmal ausprobiert (Mutti und ich können es euch nur wärmstens ans Herz legen), dann postet mir gern euer Feedback in den Kommentaren bzw. via Facebook oder schickt mir eure Fotos auf Instagram und verlinkt mich dort mit dem Hashtag #fit4fanny.

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