„Das beste Eis der Welt!“ – laut meiner Mum

„Das ist der Wahnsinn! Ein absoluter Traum! Das beste Eis, was ich jemals gegessen habe – das beste Eis der Welt!“

Die Lobeshymne meiner Mutti während der Verkostung nahm gar kein Ende. Sie ist nach wie vor hin und weg von ihrer gerade verzehrten Eisportion.

Kostproben von Icedate auf der Biofach

Doch ei(n)s nach dem anderen ?. Starten wir ganz chronologisch: alles begann damit, dass ich auf der diesjährigen Biofach in Nürnberg das für mich cremigste und delikateste Speiseeis EVER verkosten durfte. Und nein! Ich spreche NICHT nur vom besten veganen Eis, sondern vom leckersten prinzipiell! Meine damalige kulinarische Offenbarung der frostigen Art wird produziert von Deutschlands erster veganer Bio-Eismanufaktur Icedate. Hier werden Aromastoffe durch frisches reifes Obst, Zucker durch Datteln und Milchprodukte durch Cashews substituiert. Das Resultat: ein natürlicher, veganer und cleaner Gaumenschmeichler mit fantastischem Geschmack. Seit dem damaligen Zeitpunkt habe ich mir fest vorgenommen diesen großartigen „Traum in Eis“ Zuhause zu rekonstruieren. Aus dieser Intension heraus entstand das folgende Resultat:

Zutaten für ca. 3 Portionen:

  • 100 g Cashews (alternativ: ggf. Kokosraspeln)
  • ca. 100 – 120 ml Wasser
  • 15 Datteln

Zubereitung:

  • Cashews im Blender zu Mehl verarbeiten, Datteln klein schneiden und einweichen
  • Cashewmehl mit Wasser im Hochleistungsmixer unter anteiliger Zugabe der Datteln auf höchster Stufe zu homogener Creme pürieren
  • Masse in Eismaschine füllen und ca. 40 min. gefrieren lassen

Variationen:

  • Vanilleeis: 1 TL gemahlene Vanille
  • Schokoeis: 2 EL Kakaopulver oder Carob (als kleines Goodie: Kakaonibs oder Schokostückchen)
  • Fruchteis: 150 – 200 g (Beeren)-Früchte

Et voilà! So schnell und einfach habt ihr aus nur 3 Ingredienzien das cremigste und laut meiner Mutti „beste Eis der Welt“ zubereitet. Das Rezept dient dabei lediglich als Standardvariante. Ich habe auf dieser Dattel-Cashew-Basis u.a. ein veganes und zuckerfreies Vanille-, Schoko-, Himbeer- sowie ein Mango-Zitroneneis zubereitet. Ihr seht schon – auf Grundlage dessen könnt ihr sämtliche Sorten ganz nach euren Präferenzen anfertigen.

Vermutlich gehört ihr nicht alle zu den glücklichen Besitzern einer Eismaschine, aber ihr könnt die Masse alternativ auch in eine Tiefkühlbox abfüllen und während des Gefriervorgangs alle 20-30 Minuten durchrühren, um die Cremigkeit aufrecht zu erhalten. Es erscheint vielleicht ein wenig aufwändiger und die Konsistenz wird wahrscheinlich nicht ganz so geschmeidig, aber ich garantiere euch: es lohnt sich!

Veganes Cremespeiseeis auf Dattel-Cashew-Basis

Die populären „Nicecreams“ (hier gelangt ihr zur Zubereitung) sind ja mittlerweile aus der veganen Szene nicht mehr wegzudenken und haben auch längst den Mainstream erreicht. Allerdings kann sich nicht jeder mit dem Bananengeschmack anfreunden. Doch hier steht euch ab sofort noch eine weitere zuckerfreie und vor allem vegane Cremespeiseeis-Alternative zur Verfügung.

Variiert dieses Rezept nach eurem persönlichen Gusto. Ergänzt es mit diversen Superfoods/ Gewürzen wie Zimt und Ingwer oder fügt noch leckere saisonale und regionale (Beeren)-Früchte hinzu. Sehr delikat stelle ich mir z.B. auch eine Version mit Kokosraspeln bzw. Kokosmilch anstelle der Cashewcreme vor. Unendliche Adaptionsmöglichkeiten stehen euch mit der obigen Basisversion zur Verfügung.

Zugegeben – das Eis kommt schon relativ mächtig daher, doch im Gegensatz zu den konventionellen Produkten steckt es dennoch voller hochwertiger Inhaltsstoffe. So enthalten Cashews sehr viel Magnesium, Eisen und Kalium. Ihr Proteingehalt beträgt beachtliche 20%. Datteln – auch als „Brot der Wüste“ bezeichnet – beinhalten v.a. die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Calcium, verdauungsfördernde Ballaststoffe sowie B-Vitamine.

Fazit: cremig, delikat, vegan – eine „gesunde Sünde“, die wir uns ruhig ab und zu gönnen dürfen solange der Sommer noch Einzug hält ☀️.

Falls ihr das Rezept einmal ausprobiert (Mutti und ich können es euch nur wärmstens ans Herz legen ?), dann postet mir gern euer Feedback in den Kommentaren bzw. via Facebook oder schickt mir eure Fotos auf Instagram und verlinkt mich dort mit dem Hashtag #fit4fanny.

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