Veganes Fladenbrot im Miniformat

Veganes Fladenbrot: schnell, einfach, hefefrei

Ob Roti, Yufka, Chapati, Papadam, Pide, Naan, Tortilla, Lavash, Chubz oder Foccacia… So unendlich viele Bezeichnungen für dieses dünne Getreidebrot existieren, so viele Rezepte werdet ihr finden. Im Großen und Ganzen besteht es lediglich aus Wasser und gemahlenem Getreide. Bei einigen Rezepturen wird Hefe ergänzt, so dass es beim Backen schön aufgehen kann. Leider werden oftmals als Grundlage Auszugsmehle wie Weizenmehl Type 405 verwendet, welche so ziemlich alle wertvollen Inhaltsstoffe während des Produktionsprozesses eingebüßt haben. Aus diesem Grund habe ich ein veganes Fladenbrot-Rezept kreiert (und auch für gut befunden), was mit einem hochwertigen Dinkel-Vollkornmehl arbeitet:

Zutaten für 2 Stück

  • 100 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 50 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 1 TL Cashewjoghurt
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
  • optional:
    • weitere Gewürze eurer Wahl z.B. Currypulver, Paprikapulver, Ingwer, Oregano, Thymian, Rosmarin, Koriander, Kurkuma, Ras el Hanout etc.
    • Saaten zum Bestreuen: Sesam, Chiasamen, Kürbiskerne, Schwarzkümmel, Pinienkerne, Mohn, Leinsamen etc.

Zubereitung

  • Mehl in Schüssel sieben und mit Gewürzen vermischen
  • Joghurt und Wasser zugeben und alles manuell zu homogenem Teig verkneten
  • Teig mit Nudelholz als dünnen Fladen ausrollen
  • Pfanne ohne Fett erhitzen und Fladen beidseitig ca. 5-10 min. ausbacken

Und damit ist bereits das gesamte Prozedere erledigt – veganes Fladenbrot in knapp 20 Minuten. Da ich keine Hefe verwende, sondern kohlensäurehaltiges Mineralwasser, muss der Teig nicht ruhen. In dieser Zusammensetzung bleibt er sehr schön elastisch und klebt nicht an, so dass auch keine zusätzliche Kühlzeit oder weiteres Streumehl erforderlich ist. Um das Fladenbrot schön kross auszubacken, benötigt ihr eine sehr gut beschichtete Pfanne ohne zusätzliches Öl.

Unendliche Variationsmöglichkeiten

Die ersten 3 Ingredienzien sind obligat, Salz und Pfeffer würde ich ebenfalls empfehlen. Die restlichen Gewürze könnt ihr nach eurem Gusto variieren – je nachdem, welchen kulinarischen Stil ihr präferiert. Ich habe es bereits unzählige Male sowohl als asiatische Version mit Curry bzw. Kurkuma, Kumin, Koriander und Ingwer zubereitet als auch mediterran mit Oregano, Thymian, Paprikapulver, Basilikum und Rosmarin – beide Versionen konnten meinen Gaumen überzeugen. Die Gewürze verleihen dem Grundteig noch einen gewissen Pfiff und ihr könnt dann euren individuellen Belag entsprechend adaptieren. Optional könnt ihr eurer veganes Fladenbrot auch nach dem Wenden in der Pfanne mit Wasser bepinseln, um so Saaten oder Kerne darauf zu streuen und zu fixieren oder ihr gart es in der Pfanne nur kurz an, um es dann mit den Saaten bestreut im Ofen zu Ende zu backen.

Ein schnelles, gesundes, veganes Fladenbrot – in meinen Augen immer eine lohnenswerte Alternativbeilage zu Reis, Kartoffeln oder Pasta. Selbst als eine Art minimalistischen Pizzateig könnt ihr es verwenden. Jetzt bin ich sehr gespannt auf eure Kreationen.

Falls ihr dieses Rezept zubereitet, dann postet mir gern euer Feedback. Außerdem freue ich mich immer über Kommentare oder einen Besuch eurerseits auf Facebook und Instagram.

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