Rohveganer Rüblikuchen

Oster-Klassiker neu interpretiert: veganer „ROHblikuchen“

„ROHblikuchen“ – gesund, vegan, glutenfrei

Sicherlich habt ihr längst durchschaut woher sich der Name ableitet… Denn vor allem um die Osterzeit erfreut sich diese aus der Schweiz stammende Zubereitung extrem großer Beliebtheit: der Rüblikuchen. So auch bei meiner Verwandtschaft, bei denen leider das Ernährungsbewusstsein eher rudimentär ausgeprägt ist. Glücklicherweise beauftragen sie mich mit der Erzeugung leckerer Backwaren und Snacks für unsere großen Familienbuffets zu diversen Festivitäten. Dementsprechend versetzt es mich in die Lage, ihnen tierleidfreie und gesündere Pendants „unterzujubeln“ – z.B. diesen veganen Karottenkuchen. Aufklärung meinerseits erfolgt im Normalfall erst nach der Verkostung, die bisher – trotz großer Skepsis gegenüber meiner Ernährungsform – stets extrem positiv ausfiel.

Rüblikuchen mal anders…

Kurzum: ich experimentiere fleißig in meinem „Versuchslabor“, um solche klassisch-konventionellen Rezepte zu veganisieren und gleichzeitig mit der cleganen Ernährungsform in Einklang zu bringen. Ein österliches Beispiel für ein extrem gelungenes Resultat präsentiere ich euch in Form dieser niedlichen Hefehäschen.

An der Stelle folgt nun mein gesundes, rohveganes und vor allem superleckeres Rezept für den Rüblikuchen – oder besser: „ROHblikuchen“.

Zutaten für 25 Stück

  • 5 mittlere Möhren
  • 1 Apfel
  • 1 TL Zimt
  • 50 g Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Cashews
  • 50 g Walnüsse
  • 5 EL Kokosraspeln
  • 150 g Dattelpaste
  • Ingwer nach Geschmack
  • Muskat nach Geschmack

Zubereitung

  • Backform (ca. 25×20 cm) mit Frischhaltefolie auslegen und ca. ¾ der Nüsse und Kerne im Blender fein mahlen, den Rest grob hacken
  • Apfel waschen, entkernen und klein schneiden
  • Möhren waschen, klein schneiden und 4 Stück im Standmixer zusammen mit Apfelstückchen zerkleinern
  • Nüsse und Kerne mit Kokosraspeln und Gewürzen in Schüssel vermischen
  • Dattelpaste sowie Möhren-Apfel-Raspeln zufügen und alles zu glattem Teig verarbeiten
  • Masse in Form füllen, gleichmäßig verteilen, letzte Möhre klein schneiden und Kuchen damit dekorieren
  • alles gut durchkühlen lassen, Kuchen in Stücke schneiden und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren

Kulinarisches Fazit

Wie ihr seht – eine absolut einfache und schnell hergestellte Süßspeise – perfekt für die österliche Kaffeetafel. Aufgrund des Apfels und des hohen Anteils an Möhren erhält der Kuchen eine wunderbare Saftigkeit. Die Gewürze verleihen ihm ein besonderes Aroma. Durch die Nüsse und Kerne erzeugt ihr einen wunderbaren Crunch-Effekt und ein spannendes Mundgefühl.

Herstellung auch auf Vorrat möglich

Den Karottenkuchen könnt ihr auch problemlos bereits im Vorfeld herstellen, denn er hält sich mindestens 4-5 Tage im Kühlschrank. Am besten lasst ihr ihn einen Tag durchziehen bevor ihr den Kuchen serviert, denn auf diese Weise entfaltet er sein Aroma am optimalsten. Alternativ könnt ihr ihn auch wunderbar stückweise einfrosten, so dass sich der „ROHblikuchen“ prima auf Vorrat produzieren lässt.

Rohveganer Karottenkuchen

Der Rüblikuchen dient mir nicht nur als Bestandteil meiner beiden kleinen Osterteller für Mutti und Oma, sondern gleichzeitig auch als Beitrag zu unserem Osterbrunch, der traditionell im Freundes- und Bekanntenkreis stattfindet. Ich bin gespannt, ob er meine Verwandtschaft überzeugen wird – ich werde berichten. Mir hat die Neuinterpretation auf jeden Fall extrem wahnsinnig gut geschmeckt.

Kurzes Update: meine beiden üppig bestückten Rüblikuchenteller, die mich zu unserem traditionellen Osterbruch am Sonntag begleiteten, waren bereits nach der 2. Buffetrunde quantitativ geplündert, so dass ich selbst kein einziges Stück mehr abbekam. Ich denke, das spricht für sich 😇.

Hier noch ein kleiner Gesamtüberblick der österlichen Leckerlies für meine liebsten Herzensmenschen. Weiterhin enthalten: vegane Frohkostschokolade mit Dörrobst in Form von Mangos, Ananas und Jackfrucht sowie Bananen- und Birnenchips, welche ich ca. 7-8 Stunden bei 40°C im Dörrgerät dehydriert habe.

Falls ihr den „ROHblikuchen“ einmal zubereitet, dann teilt mir gern euer Feedback in den Kommentaren oder via Facebook mit und sendet mir eure Fotos auf Instagram zu – gern mit dem Hashtag #fit4fanny.

In diesem Sinn: (f)ROHE OSTERN euch allen! 

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