Rohkost Lebkuchen ohne Zucker

Rohvegane Lebkuchen

Zeit – sie schreitet im Advent, drum genieß ich den Moment.
Lebküchlein nach Omas Art, waren einfach delikat.
Clean, gluten- und tierleidfrei, folgt jetzt meine Nascherei.
Animiert durch ihre Plätzchen, meine rohveganen Schätzchen:

In diesem Sinn wünsche ich euch allen einen gesegneten 3. Advent und ganz viel Spaß mit den Rohkost-Lebkuchen.

Zutaten für ca. 25 Stück

Teig:

Glasur:

Zubereitung

  • Dörrgitter mit Dauerback- oder Dörrfolie belegen
  • Mandeln, Cashews und Kokosraspeln im Blitzhacker mahlen
  • trockene Zutaten mit Vanille und Lebkuchengewürz mischen
  • Dattelpaste mit trockenen Zutaten vermischen und manuell mit gut befeuchteten Händen! zu homogenem Teig verkneten
  • vom Teig manuell Portionen abnehmen, zwischen 2 Lagen Backpapier mit Nudelholz ausrollen und Formen ausstechen
  • Plätzchen ca. 4-5 Stunden bei 40°C trocknen lassen (nach Halbzeit wenden, um Unterseite anzutrocknen)
  • danach glasieren

Die Inspiration überhaupt rohvegane Lebkuchen herzustellen, lieferte mir Britta Diana Petri mit ihrem Werk „Köstliche Weihnachtsleckereien“. Hier gelangt ihr zu ihrer Homepage. Allerdings unterscheidet sich Brittas Rezept komplett von diesen.

Herstellungstipps

Rohvegane LebkuchenBitte nicht wundern: der Teig der Rohkost-Lebkuchen besitzt eine relativ klebrige Konsistenz. Aus diesem Grund ist es essentiell, dass ihr eure Hände bzw. euer Rollholz sehr gut mit Wasser benetzt. Ich habe ihn dann mit einer Kombination aus manuellem Flachdrücken und Ausrollen in die gewünschte Form modelliert und die Plätzchen ausgestochen. Zugegeben – es erscheint alles ein wenig mühselig, aber ich verspreche euch: der Aufwand lohnt sich und der Geschmack sowie die geballte Aromenpower dieser Plätzchen werden euch adäquat entschädigen! Als Glasur habe ich das Basisrezept für meine Frohkostschokolade verwendet, die dem Ganzen noch einmal eine ganz besondere Geschmacksnuance verleiht.

Kulinarisches Fazit

Die Kombination aus Lebkuchenaroma mit der nussigen Note der Kerne und der Lieblichkeit der Kokosraspeln harmonieren perfekt. Abgerundet wird das Gesamtwerk durch die schokoladige Cashew-Yacon-Glasur.

Klappt auch super ohne Dörrgerät 

Ihr benötigt für die Herstellung nicht zwangsläufig ein Dörrgerät. Die Zubereitung funktioniert auch problemlos im normalen Backofen. Hierfür stellt ihr ihn auf niedrigste Temperatur und dehydriert die Plätzchen bei leicht geöffneter Ofentür. Alternativ lassen sie sich auch über der warmen Heizung trocknen.

Wenn ihr diese Rohkost-Lebkuchen zubereitet, dann freue ich mich wie immer über euer Feedback in den Kommentaren oder auf Facebook – genauso wie über eure Fotos auf Instagram, wo ihr mich gern mit dem Hashtag #fit4fanny verlinken könnt.

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