vegane Wraps glutenfrei

Exotische Tomatenwraps ohne Gluten: Garten trifft Orient

The same procedure as every year… Tatsächlich jedes Jahr das gleiche Phänomen: zunächst erweckt es den Anschein, dass unsere Tomatenpflanzen im Garten nicht so richtig in die Gänge kommen. Das Wachstum schreitet nur langsam voran und wenn sie endlich grüne Früchte ausgebildet haben, wollen sie einfach nicht erröten. Doch dann plötzlich – BOOM. Alle Exemplare sind gleichzeitig genuss- und erntereif und wir werden geradezu von einer Schwämme überrascht. Da sie sich leider schlecht einfrosten lassen (außer als Ketchup oder Passata), verzehren und verarbeiten wir sie adhoc – z.B. in Form dieser grandiosen glutenfreien Rohkostwraps.

Zutaten für 4 Stück

  • 10 mittelgroße Tomaten
  • 2 Datteln
  • 1 Handvoll Zucchiniwürfel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln
  • 5 getrocknete Tomaten
  • 2 Handvoll Rucola
  • 4 EL Hefeflocken
  • 1 Handvoll Kürbiskerne
  • ½ TL Salz
  • Gewürze nach Geschmack (hier: Pfeffer, Schabzigerklee, Kumin, Paprika edelsüß, Muskat, Kurkuma)

Zubereitung

  • Dörrgitter mit Dauerback- oder Dörrfolie belegen
  • Tomaten, Zucchini, Knoblauch, Rucola und Zwiebeln waschen, klein schneiden und in Hochleistungsmixer füllen
  • alle weiteren Zutaten zufügen und zu homogener Masse pürieren
  • Teig auf Dörrfolien gleichmäßig kreisförmig verteilen und ca. 12-14 Stunden bei 40°C trocknen lassen (nach Hälfte der Garzeit von Folie lösen und direkt auf Gitter fertig trocknen)

Et voilà. Im Handumdrehen habt ihr geniale orientalische Rohkostwraps gezaubert. Die Zubereitung gestaltet sich denkbar einfach und das Zusammenrühren des Teiges dauert keine 10 Minuten. Abgesehen von der Dörrzeit also ein absolutes Turborezept. Ich habe mir die Wraps zum Mittagessen gegönnt und die Masse dementsprechend am Vortrag zubereitet. Pünktlich um 12.30 Uhr war dann alles fertig durchgetrocknet.

Kulinarisches Fazit

Super leckere Rohlinge…

Selbst die puren Wraps schmecken absolut fantastisch. Die sonnengereiften, erntefrischen Gartentomaten entfalten bereits per se ein einzigartiges Aroma, aber durch den Dörrprozess wird es noch potenziert und zusammen mit den Lauchgewächsen und den Gewürzen entsteht ein geniales harmonisches Endprodukt. Das Kumin verleiht dem Ganzen eine wundervolle exotische Note ohne zu dominieren. Dieses Gewürz – genau wie auch der Schabzigerklee – löst bei mir totales Suchtpotential aus. Ich liebe die beiden über alles.

… noch besser mit Einlage

vegane Wraps glutenfreiAber erst Füllung rundet das köstliche Gesamtwerk perfekt ab. Hierfür habe ich  – ähnlich wie bei diesen genialen „BurRAWtos“ – auch wieder Gemüsespaghetti hergestellt, mit Nusshack gefüllt und karamellisierte Dörrzwiebeln als Topping integriert. Als Sauce habe ich dieses Mal eine Art Mojo verde zubereitet.
Schade, dass ich nur 4 Stück herausbekommen habe, denn ich habe sie komplett verspeist. Ursprünglich sollte die Menge für zwei Mittagsmahlzeiten reichen, aber die waren einfach so wahnsinnig lecker, dass ich sie doch quantitativ verzehrt habe. Auf jeden Fall werde ich sie zeitnahe in doppelt bis dreifacher Menge erneut herstellen. Zum Glück stehen uns noch mehr als genug Tomaten zur Verfügung.

Falls ihr die Rohkostwraps zubereitet, dann übermittelt mir sehr gern eure Fotos und euer Feedback in den Kommentaren oder via Facebook bzw. Instagram.

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