Meine Vision – mein Herzenstraum:

„Ich hege die Hoffnung, dass jedes Individuum seinen optimalsten Zustand der Glückseligkeit erreicht, bei dem sich ein gesunder Körper, Geist und Seele im Einklang befinden.“ 

Der steinige Weg zur Erkenntnis:

Nach dem Abitur studierte ich Pharmazie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Im Jahr 2008 absolvierte ich erfolgreich mein 3. und finales Staatsexamen und erhielt am 11. Dezember des gleichen Jahres meine Approbationsurkunde, die mich zur Ausübung des Apothekerberufes berechtigt. Direkt im Anschluss übernahm ich – allerdings unfreiwillig auf Anordnung meines Vaters – für fünf Jahre als Firmenchefin dessen Betrieb.
Laut Apothekengesetz §1 besteht die Aufgabe eines approbierten Pharmazeuten in der „Sicherstellung der ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung“. Sprich: die Abgabe von Präparaten auf ärztliche Verordnung bzw. Kundenwunsch inklusive einer „angemessenen“ Beratung. Genau diese Profession übte ich nach Abschluss meines Pharmaziestudiums als selbstständige Apothekerin nach bestem Wissen und Gewissen – jedoch wider meiner Intuition – aus. Immer wieder ließ meine innere Stimme verlauten:

„Fanny, wach endlich auf! 

Zivilisationserkrankungen trotz deiner Bemühungen weiter auf dem Vormarsch!

Deine Mitmenschen stressen und essen sich krank!

Fokussiere dich auf Klasse statt Masse!“ 

Ausgehend von einem tragischen Schlüsselmoment in meinem 30. Lebensjahr begann ich über den Sachverhalt und über mich selbst zu reflektieren. Dabei stellte ich mir folgende Gretchenfrage:

Was zeichnet für dich einen vertrauenswürdigen und kompetenten Pharmazeuten wirklich aus?

Nicht die Anzahl der verkauften Arzneimittelpackungen!

Nicht die unzähligen belieferten Verordnungen!

Nicht die Abfertigung der größtmöglichen Kundenfrequenz im Rahmen des Arbeitsalltags!

Sondern einzig und allein eine aufrichtige, ausführliche und interessenunabhängige Beratung durch Aufklärungsarbeit und Wissensvermittlung, die im Idealfall die Arzneimittelapplikation optimiert, reduziert oder gar vermeidet.

Prävention VOR Therapie!

Gesundheitsförderung STATT Krankheitsbehandlung!

Individualität OHNE Schema-F-Routine! 

Die Geburtsstunde der Ökopharmazie:

…mein ökonomischer, ökologischer, ökotrophologischer Ansatz:

  • ökonomisch: im Sinn von sparsam bzw. knapp bemessen. Zeit ist kostbar, da limitiert! Ressourcen sind kostbar, da limitiert! Arzneimittel sind kostspielig, da mannigfaltig vorhanden! Deshalb: Arzneimittelapplikation lediglich als ultima ratio! Sprich: so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Bevor wir zur rezeptpflichtigen „chemischen Keule“ greifen, sollten wir zuvor die Heilkraft der Natur und Pflanzen zu Rate ziehen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur ganzheitlichen Gesundheit: effektives Zeit- und Ressourcenmanagement. Auch wenn euch (scheinbar) nur wenige freie Minuten pro Tag zur Verfügung stehen – ihr könnt sie dennoch effizient nutzen, um aktiv eure Gesundheit zu fördern.
  • ökologisch: Leben im Einklang mit Tier und Umwelt. Ein gesunder Organismus kann nie aus einem kranken Ökosystem hervorgehen, wo die Gewässer mit Medikamentenrückständen und Schwermetallen verseucht sind und Tiere mit Antibiotika und Hormonen gemästet werden. Menschliche Existenz ohne Natur? Völlig undenkbar! Tägliche Aufenthalte im Grünen spenden uns Vitalkraft, lehren uns Achtsamkeit und unterstützen den Entschleunigungsprozess. Die Natur erschafft unsere effektivsten Medikamente, denn bekanntlich ist gegen jede Erkrankung ein Kraut gewachsen.
  • ökotrophologisch: eine ausgewogene, intuitive und vollwertige Ernährung nach dem Clean-Eating-Prinzip als fundamentale Basis. Integriert nachhaltige, natürliche und unverarbeitete LEBENSmittel anstelle industrieller Convenienceprodukte in euren Speiseplan – zum Wohl eures Körpers und getreu nach dem Leitsatz des griechischen Arztes Hippokrates:

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Mein Ziel, mein Herzenswunsch:

Zur effektiven Prävention und für nachhaltige Therapieerfolge ist es von größter Wichtigkeit nicht nur sich selbst – sprich seinen Organismus – zu kennen, sondern auch die potentiellen Fremdkörper mit denen er interagiert. Denn genau das stellen chemisch erzeugte Pharmaka dar. Neben ihren entsprechenden Hauptwirkungen sind sie stets mit zahlreichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen (Interaktionen) vergesellschaftet.
Anstatt euch vordergründig mit Medikamenten zu versorgen, möchte ich euch als Hilfe zur Selbsthilfe die nötigen Grundlagen und Kenntnisse vermitteln, die euch helfen die physiologischen Vorgänge eures Körpers zu verstehen und die Wirkungsmechanismen sowie Neben,- Haupt- und Wechselwirkungen diverser Arzneimittel kennenzulernen. Ebenso stehe ich euch gern als helfende Hand zur Seite, falls ihr bereits auf die Applikation von Arzneimitteln angewiesen seid und unterstütze euch bei der Optimierung eurer Therapie in punkto Einnahme, Handhabung und Anwendung.
Ich stehe in keinerlei Verbindung zur Pharmaindustrie oder zum pharmazeutischen Großhandel. Dementsprechend bin ich nicht bestrebt Präparate an den Mann oder an die Frau zu bringen. Aus diesem Grund fokussiere ich mich speziell auf die Gebiete der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Alternativpharmazie.