Nussmus selber machen

Quicktipp: Nussmus selbst herstellen

Nüsse und Kerne – absolute Superfoods

Nüsse und Kerne bilden als gesunde Energiespender bereits seit jeher einen festen Bestandteil meiner clean-veganen Ernährung. Sie wirken nicht nur cholesterinsenkend, sondern fördern auch die Langlebigkeit. Hierfür zeigt sich die optimale Mischung aus Ballaststoffen, Proteinen, gesunden ungesättigten Fettsäuren und Mineralstoffen verantwortlich. Einige meiner gängigen Favoriten habe ich in diesem Beitrag portraitiert – inklusive ihrer Nährstoffprofile.

Es war also nur eine Frage der Zeit bis ich auch die Nussmuse für mich entdeckte. Mittlerweile verwende ich diese vielseitigen Aufstriche eigentlich weniger pur, sondern verarbeite sie in diversen Kreationen. Einige Anregungen verlinke ich euch im Folgenden:

Fertige Nussmuse sind teuer

Leider erweisen sie sich aufgrund meines ausgiebigen Konsums als relativ kostspielig. So zahlt ihr z.B. für Cashewmus (meinen absoluten Favoriten) in Bio-Qualität den stolzen Preis von über 7 € pro 250 g Glas! Dabei lässt sich hauseigenes Nussmus extrem einfach zubereiten. Bisher jedoch scheiterte die Mission an der Ermangelung eines Hochleistungsmixers meinerseits. Dieser ist allerdings für die Herstellung obligat. Doch seit kurzem zähle ich zu den stolzen Besitzern eines solchen Gadgets.

Hauseigenes Nussmus: leichter als erwartet

Die Zubereitung per se erweist sich mit dessen Hilfe als absolut easy. Alles, was ihr benötigt sind lediglich Nüsse bzw. Kerne eurer Wahl (in meinem Fall eine Tüte Cashews) und ein wenig Geduld. Optional (falls ihr keinen Wert auf Rohkostqualität legt) könnt die Ausgangsprodukte vorher kurz im Backofen anrösten, um das Aroma zu intensivieren. Nachdem ich die Cashews über 24 Stunden in Wasser eingeweicht habe, fülle ich sie in den Mixbehälter und verschließe ihn. Das bewirkt, dass das Nussmus zum Schluss eine besonders cremige Konsistenz aufweist.

Dann beginne ich zunächst auf Stufe 1 zu mixen und erhöhe allmählich die Geschwindigkeit auf die maximalste Einstellung. Dabei arbeite ich alles mit dem Stößel nach, um die Zutaten in Richtung der Messerklingen zu pressen. Aus den Kernen bildet sich zunächst ein feines Mehl. Durch das austretende Öl wird die Masse allmählich feuchter bis dann letzten Endes ein Cashewbrei entsteht. Das Ganze wird solange gemixt bis das Mus eine feste, cremige Konsistenz erreicht. Die gesamte Prozedur dauert mit meinem kleinen Vitamix S30 ca. 15 Minuten (inklusive Pausen).

In einigen Rezepten wird noch die Zugabe von Öl, Salz oder Wasser empfohlen. Bei Cashewmus verzichte ich allerdings darauf und verwende lediglich das reine Naturprodukt, wohingegen bei der Herstellung von Mandel- oder Kokosmus zumindest die Zugabe von Öl empfehlenswert ist, wenn ihr keinen leistungsstarken Mixer besitzt oder ihr höchsten Wert auf Rohkostqualität legt. Falls ihr eurem Nussmus eine charakteristische Note verleihen möchtet, könnt ihr alternativ noch Gewürze wie z.B. Zimt oder Vanille beifügen.

Abschließendes Fazit

Ob Haselnüsse, Mandeln, Kokosnüsse, Paranüsse oder Erdnüsse – sie eignen sich allesamt optimal zur Verarbeitung. Auf diese Weise könnt ihr eine Menge Geld sparen. Die Haltbarkeit des fertigen Produktes beträgt bei dunkler Lagerung und luftdichter Aufbewahrung in einem Einweckglas theoretisch ca. 2-3 Monate. Allerdings habe ich mein Mus bisher immer innerhalb eines wesentlich kürzeren Zeitraums verwertet.

Falls ihr die cremigen Aufstriche genauso delikat findet wie ich und ihr zu den glücklichen Besitzern eines Hochleistungsmixers zählt, dann stellt unbedingt euer hauseigenes Nussmus her. Es lohnt sich definitiv! 
Welche Sorte mögt ihr am liebsten? Postet mir gern euer Feedback in die Kommentaren oder via Facebook.

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