Vegane Streuselmuffins ohne backen

Herbst trifft Winter: Apfel-Kürbis-Streuselmuffins mit Spekulatiusnote

Unglaublich wie die Zeit verstreicht. Gerade erst stand unser Garten noch in voller Blüte, jetzt naht in großen Schritten der Winter heran. Da ich absolut kein Freund der kalten Ära bin, versuche ich mir die Zeit so angenehm wie möglich zu versüßen – z.B. durch die folgenden rohveganen Streuselmuffins mit Äpfeln und Kürbissen aus eigenem Anbau, verfeinert durch meine DIY-Spekulatiusgewürzmischung.

Zutaten für 6 Stück

Boden:

  • 50 g Erdmandeln
  • 70 g Kokosraspeln
  • 3 EL Sesam
  • 10 Datteln
  • 1 EL Kokosöl

Füllung:

Zubereitung

  • Muffinblech mit Silikonförmchen auslegen, Datteln ggf. einweichen und pürieren
  • Kürbis waschen, halbieren, Kerne mit Löffel ausschaben und würfeln
  • Boden: Erdmandeln, Kokosraspeln und Sesam im Blender mixen, in Schüssel füllen und mit Datteln sowie geschmolzenem Kokosöl zu homogenem Teig vermengen
  • ⅔ des Bodens in Förmchen füllen, Rand hochziehen und im TK lagern
  • Äpfel waschen, 1 Apfel entkernen und mit Kürbis, Datteln und Spekulatiusgewürz im Hochleistungsmixer pürieren
  • 2. Apfel raspeln, in Schüssel mit Fruchtpüree und Chiasamen vermischen und alles in Förmchen verteilen
  • restliches Drittel Boden als Streusel oben auf Füllung drapieren

Kulinarisches Fazit

Wie ihr seht, sind diese rohveganen Streuselmuffins super schnell und einfach hergestellt. Der Kürbis harmoniert ausgezeichnet mit den Äpfeln (ich habe hier unsere Harberts Renette integriert). Der Sesam, die Kokosraspeln und die Spekutaliusgewürzmischung verleihen diesem gesunden Snack eine exotische Note. Durch die Streusel entsteht in wundervoller Cruncheffekt. Die Erdmandeln unterstützen mit ihrem lieblichen Aroma die Datteln und Äpfel als natürliches Süßungsmittel, so dass kein künstlicher Kristallzucker benötigt wird. Mit anderen Worten: eine kleine gesunde Leckerei, die mich voll und ganz überzeugt hat.
Das Geniale daran: die Chiasamen sorgen für den perfekten Stand der Füllung, so dass in diesem Fall keine stabilisierenden Zusätze wie Cashews, Öl oder Kakaobutter vonnöten sind. Damit sind meine Streuselmuffins wesentlich leichter bekömmlich und besser verdaulich, so dass ihr euch guten Gewissens ruhig mehrere Exemplare einverleiben könnt.

Selbst Mutti ist begeistert

Doch den ultimativen Härtetest hatten die Mini-Küchlein noch vor sich, denn meine Mutti ist kein großer Fan von rohem Hokkaidokürbis. Wie wird sie die Kreation bewerten?
Um es kurz zu machen: sie war hin und weg und hat gleich 2 Stück verzehrt, denn dieser Apfel-Kürbis-Traum hat bei ihr voll gepunktet.

In diesem Sinn: probiert diese herbstlich-winterlichen Streuselmuffins unbedingt mal aus. In dem Zusammenhang freue ich mich wie immer über euer Feedback in den Kommentaren oder auf Facebook – genauso wie über eure Fotos auf Instagram, wo ihr mich gern mit dem Hashtag #fit4fanny verlinken könnt.

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