Cookies zuckerfrei vegan glutenfrei

Crossover-Frucht-Cookies: gesund, vegan, glutenfrei

Heimat trifft Welt

Gerade jetzt im Juli/ August laufen die Pflänzchen unseres Permakultur-Gartens zur absoluten Hochform auf. Egal ob Gemüse oder Obst – sie erweisen sich als so extrem ertragreich, dass wir mit dem Ernten und Verzehren kaum noch hinterher kommen. Vor allem die Pflaumen stehen uns aktuell im Übermaß zur Verfügung. Während meiner frühmorgendlichen Yogasession kam mir mal wieder ein Geistesblitz- Resultat: diese exotischen Frucht-Cookies mit gedörrten garteneigenen Pflaumen.

Zutaten für ca. 35 Stück

  • 50 g gedörrte Pflaumen
  • 80 g gedörrte Mangostücke
  • 3 überreife kleine Bananen
  • 60 ml Cashewmilch
  • 5 EL Mandelmehl
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Sesam
  • 50 g Pistazien
  • 50 g Kokosraspeln
  • 1 Prise Salz
  • Ingwer nach Geschmack
  • Kurkuma nach Geschmack

Zubereitung

  • Backofen auf 180°C vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen und Mandeln im Blender zu Mehl verarbeiten
  • Kokosraspeln, Sesam und Pistazien im Ofen anrösten
  • gedörrte Pflaumen und Mangostücke klein schneiden und kurz in Wasser einweichen
  • Bananen, Pflaumen, Mangos und Pflanzenmilch in hohem Gefäß mit Zauberstab pürieren
  • Pistazien mit Hälfte der Kokosraspeln im Blender mahlen
  • Mandelmehl mit Salz, Sesam, Gewürzen, Kokos-Pistazienmischung sowie restlichen Kokosraspeln vermengen
  • Fruchtmus zufügen und alles zu glattem Teig verarbeiten
  • mit 2 TL Cookies formen, auf Backblech setzen, leicht flach drücken und ca. 20 min. backen (nach ca. 15 min. wenden und kurz von anderer Seite backen lassen)

Et voilà! In weniger als 10 Minuten habt ihr den Teig dieser gesunden kleinen Leckerlies zubereitet. Inklusive der Backzeit dauert die Herstellung eine knappe halbe Stunde. Die Zutaten könnt ihr – wie immer bei meinen Rezepten – beliebig nach eurem Gusto variieren. Verarbeitet einfach die Saaten, Nüsse, Kerne oder Trockenfrüchte, welche ihr präferiert. Auch die Gewürze könnt ihr frei nach Geschmack wählen oder komplett darauf verzichten.

Ich habe sie nur kurz auskühlen lassen, um die Frucht-Cookies dann sofort im Anschluss zum Frühstück zu vernaschen. Geschmacklich haben sie mich absolut überzeugt (ansonsten hätte ich euch das Rezept gar nicht erst präsentiert 😇). Ich bezeichne die kleinen Snacks als „Crossover-Frucht-Cookies“. Crossover deshalb, da sie zwar exotische Mangos, Pistazien, Kokosraspeln und Gewürze enthalten, aber auch unsere heimisch-regionalen Pflaumen nicht außer Acht lassen.

Kulinarisches Fazit

Die fruchtigen Aromen der Obstsorten harmonieren ausgezeichnet mit den Gewürzen und den exotisch-lieblichen Kokosraspeln. Durch den Röstvorgang entfalten die Pistazien und Sesamkörner noch einen zusätzlichen Flavor, der optimal zur Erweiterung des geschmacklichen Spektrums beiträgt. Die verwendeten Bananen sollten bereits einen extrem hohen Reifegrad aufweisen und mit braunen Stellen übersät sein, denn nur so verleihen sie eine ausreichende Süße. Die Ränder der Cookies zeichnen sich durch eine etwas krossere Textur aus, während das Innere durch den hohen Fruchtanteil noch schön saftig und chewy bleibt.

Vegane zuckerfreie Frucht-Cookies

Quicktipp zum Schluss 

Last but not least noch ein kleiner Lifehack: aus unseren schwarzen Johannisbeeren habe ich eine rohvegane Chia-Konfitüre – mit Yaconsirup als Süßungsmittel – hergestellt. Damit habe ich die Frucht-Cookies bestrichen und als eine Art Brötchen-Alternative zum Frühstück verwendet. Ein absolutes Träumchen und ein optimaler Start in den Tag. Aber auch als kleiner Snack zwischendurch eignen sie sich ausgezeichnet, da die Leckerlies komplett auf künstlichen Zucker und Gluten verzichten.

Vegane glutenfreie Frucht-Cookies

Abschließendes Resümee: schnell zubereitet, vollwertig, tierleidfrei, flexibel adaptierbar und extrem einfach in der Herstellung. Nachbacken und variieren der Frucht-Cookies unbedingt empfohlen.

Wenn ihr das Rezept in dieser oder einer ähnlichen Version einmal ausprobiert, dann postet mir gern euer Feedback in den Kommentaren und schickt mir eure Fotos auf Facebook und Instagram. Dort könnt ihr mich mit dem Hashtag #fit4fanny verlinken.

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